Wozu brauchen wir die B-Vitamine?

In erster Linie ist der Vitamin B-Komplex an der Energiegewinnung, der Versorgung unseres Nervensystems, an der Gehirntätigkeit sowie an unserer psychischen Balance beteiligt. Zusätzlich profitieren auch der Verdauungsapparat, Muskeln, Haut, Haare und Augen davon.

Die positive Wirkung können diese Vitalstoffe allerdings erst im Verbund miteinander entfalten. Dafür muss der Körper regelmäßig und ausreichend mit allen acht B-Vitaminen versorgt werden. Wie auch immer, fehlt dem Körper nur ein Einziges, kann der gesamte Haushalt durcheinander geraten. Das erklärt auch den Grund dafür, dass bei einem Vitamin B-Mangel meist mehrere dieser Gruppe fehlen.

Erfahren Sie hier, wie man einen Mangel erkennt, ob Ihr Medikament diesen verursachen kann und welchen Erkrankungen eine gute Versorgung mit allen B-Vitaminen erfordern.

Der Vitamin B Komplex aus der ANDREAS Produktline

Dieses Produkt haben wir zur optimalen Ergänzung bei unzureichender Versorgung mit B-Vitaminen entwickelt. Dazu enthält es die Vitamine B1, B2, B3, B6, B7, B9 und B12 in ihrer biologisch aktiven Form.

Vitamin B Komplex

Anwendung:

  • trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
  • trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
  • trägt zu einer normalen Bildung von roten Blutkörperchen bei
  • trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei

Empfohlene Dosierung:

1-mal täglich 1 Kapsel unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit nach dem Essen einnehmen.

Inhaltstoffe: pro Tagesdosis (= 1 Kapsel):

Thiamin (B1) 3,3mg, Riboflavin (B2) 10mg, Niacin (B3) 48mg, Vitamin B6 15mg, Folsäure (B9) 600mcg, Vitamin B12 15mcg, Biotin (B7) 15mcg, Pantothensäure (B5) 18mg

Unsere Vitamin B-Komplex Kapseln sind lactosefrei und fructosefrei!

All unser Fachwissen und unsere Erfahrung als ApothekerInnen stecken stecken in den zahlreichen Präparten unserer ANDREAS-Produktlinie, die wir nach Ihrem Bedarf zusammengestellt haben. Natürlich arbeiten wir auch bei unseren Vitamin B-Komplex Kapseln Inhaltsstoffen in höchster Qualität.

Nutzen Sie unser Fachwissen und fragen Sie uns! Unser geschultes Personal berät Sie gern ausführlich und hält nützliche Anwendungstipps für Sie bereit.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Emp­fohlene Tagesdosis nicht überschreiten. Kein Ersatz von vom Arzt ver­ordnete Medikamente. Für Kinder unerreich­bar aufbewahren. Trocken und kühl lagern.

Wechselwirkungen von Medikamenten und “Vitamin B” und was man unbedingt darüber wissen sollte!

Auf der einen Seite beruhen viele Erkrankungen auf einem Vitamin B Mangel. Auf der anderen Seite kann dieser auch durch bestimmte Medikamente entstehen. Zusätzlich verbessert eine optmale Versorgung mit B-Vitaminen aber auch die Wirkung von Arzneimitteln und deren Nebenwirkungen werden gelindert.

Nebenwirkungen von Magenschutz

Magenschutz erzeugt einen Mangel an Vitamin B12, B6 und Folsäure

Patienten, die Säureblocker regelmäßig einnehmen, sollten besonderes auf die Versorgung mit diesen Vitalstoffen richten. Denn die Hemmung der Bildung von Magensäure verringert auch deren Freisetzung aus Nahrungsmitteln. Unter anderem ist Vitamin B12 wichtig, um giftige Stoffwechselprodukte, die die Blutgefäße schädigen, abzubauen.

Langfristig kann ein Mangel an Vitamin B12 ein erhöhtes Risiko für z. B.

  • Nervenschäden,
  • Verkalkung der Blutgefäße,
  • Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit,
  • Demenz und
  • Neigung zu Depressionen bedeuten.

Lesen Sie mehr zum Thema:
«Magenschoner sind Mikronährstoff Räuber»

Cholesterin senken

Vitamin B12, B6 und Folsäure verbessern die Wirkung von Cholesterinsenkern

Diese Vitalstoffe bauen Ablagerungen (Verkalkungen) in den Gefäßen ab. Somit tragen sie dazu bei, das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt zu senken.

Lesen Sie mehr zum Thema:

«Cholesterin senken – Was kann man tun?»

«Roter Reis – ein natürlicher Cholesterinsenker»

Diabetes – Vorbeugung, Behandlung, Risiken

Diabetes und Vitamin B Mangel:

Der Vitamin B-Komplex ist wasserlöslich.  Daher gehen diese Vitalstoffe bei Diabetikern infolge der häufig gestörten Nierenfunktion und/oder durch Medikamente über den Urin verloren. In der Folge entsteht ein Mangel, der sowohl Diabetes als auch die Folgeerkrankungen (Gefäß- und Nervenschäden) noch schneller fortschreiten lässt! Zum Beispiel können Empfindungsstörungen, wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in den Füßen, die ersten Symptome für eine Schädigung der Nerven und Vitamin B1 Mangel sein. Ebenso können Müdigkeit und Erschöpfung auf eine Unterversorgung hindeuten.

Welche B-Vitamine sind für Diabetiker besonders wichtig?

Ein Mangel an Mangel Vitamin B1 und B6 bei Diabetikern treibt die Arterienverkalkung und in der Folge Herzinfarkt, Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden voran. Zusätzlich beugt Vitamin B1 auch diabetesbedingter Nervenschädigungen (z. B. Nervenentzündungen, Kribbeln in den Beinen, Brennen in den Füssen etc.) vor. Weiters sorgt es für eine optimale Blutzuckereinstellung.

Ein Mangel an Vitamin B9 (Folsäure) und B12 ist auch bei Nichtdiabetikern weit verbreitet. Jedoch ist das bei Diabetes besonders ungünstig. Denn diese Vitamine schützen unter anderem die Blutgefäße vor schädlichen Ablagerungen, wie sie gerade bei erhöhten Blutzuckerwerten häufig auftreten.

Metformin verursacht Mangel an Vitamin B12 und Folsäure:

Wenn Sie Metformin gegen Diabetes einnehmen, achten Sie besonders auf Ihre Versorgung mit Vitamin B12 und Folsäure! Denn Metformin hemmt zusätzlich die Aufnahme dieser Vitalstoffe. Dadurch steigt das Risiko für die Entstehung einer Arteriosklerose, das bei den Betroffenen aufgrund des Diabetes ohnehin schon erhöht ist.

Lesen Sie auch:
«Diabetes und Mikronährstoffe – Vorbeugung, Behandlung, Risiken»

Hilfe bei Depression

Vitamin B Komplex bei Depression und Schlafstörung:

Verschiedene Studien belegen, dass depressive Patienten und Menschen mit Schlafstörungen häufig unter einem Vitamin B Mangel leiden.

  • Ein Mangel an Vitamin B9 (Folsäure), Vitamin B12 und Vitamin B6 verschlechtern die Wirksamkeit von bestimmten Antidepressiva (z.B. Cipralex, Escitalopram, Fluoxetin, Citalopram, Paroxetin, Sertralin…). Durch die zusätzliche Einnahme dieser Vitalstoffe verbessert sich die Therapie wesentlich.
  • Beruhigungsmittel wie Diazepam rufen zusätzlich einen Mangel an Vitamin B1, B3, B5, B6 und B9 hervor, was die Schlaflosigkeit noch verstärkt. Denn auch diese haben positiven Einfluss auf die Schlafqualität.

Mehr zum Thema Depression und Schlafstörung:

«Nahrung für die Seele – mit Griffonia aus dem Stimmungstief»

«Stress beginnt im Darm: Wie seelisches Befinden und Darm in Verbindung stehen»

«Hanftropfen bei Depression»

«Die Wirkung von CBD bei Schlafstörungen»

«Für eine “Gute Nacht”: Ruhe- und Schlafkapseln»

Hilfe bei Schmerzen

Vitamin B Komplex bei Schmerzen

Diese Vitalstoffe können schädliche Stoffwechselprodukte (Homocystein) im Gehirn abbauen. Somit wird die Schmerzempfindlichkeit gesenkt. Besonders Vitamin B6 und B12 sind am Aufbau der Schutzhüllen um die Nervenfasern und an der Produktion körpereigener schmerzhemmender Substanzen beteiligt.

  • Vor allem Vitamin B1, B6 und B12 werden bei Nervenschmerzen und -entzündungen angewendet. Dadurch lassen sich herkömmliche Schmerzmittel oft einsparen.
  • Vitamin B6 bei Regelschmerzen: Vitamin B6 hebt nicht nur die Stimmung, der Körper braucht es auch, um Magnesium (krampflösend) optimal zu verwerten. Wussten Sie, dass durch die Einnahme der Pille Ihr Vitamin B6-Gehalt im Blut zusätzlich gesenkt wird?
  • Vitamin B2 unterstützt die Migräne-Therapie, da es die Sauerstoffverwertung und den Energiestoffwechsel der Gehirn- und Nervenzellen verbessert. Die zusätzliche Einnahme von Magnesium und Coenzym Q10 verstärken diesen Effekt.

Mehr zum Thema Schmerz:

«Knorpelschutz für mehr Beweglichkeit»

«Omega-3-Fettsäuren bei Arthrose, Rheuma und anderen Schmerzen»

«Wie CBD Schmerzen auf natürliche Weise bekämpft»

«Hanftropfen gegen Rheuma, Arthritis und Gelenkschmerzen»

«Wie hilft Hanföl bei Migräne

Durch die Einnahme der Pille wird der Stoffwechsel und die Aufnahme der B Vitamine gestört, was langfristig zu erheblichen Mangelerscheinungen (Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit) führt!
Zusätzlich steigert die schlechte Versorgung mit Folsäure das Risiko von Missbildungen beim Kind, wenn direkt nach dem Absetzen der Pille eine Schwangerschaft eintritt.

Ein Mangel an Vitamin B12 lässt unser Gehirn schrumpfen: Eine Studie der Universität Oxford zeigt, dass Senioren, denen es an Vitamin B12 mangelt, ein sechsfach höheres Risiko haben, dass ihr Gehirn Volumen verliert als Gleichaltrige, die genug von dem Vitamin zu sich nehmen. B Vitamine helfen bei mentale Erschöpfung, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche und einem schlechten Gedächtnis, bis hin zur Demenzerkrankung.
Natürlich kann eine Demenz vielfältige Ursachen haben. Es lohnt sich aber auf jeden Fall auf die Versorgung mit Vitamin B12 zu achten.

Ursachen für den Vitamin B12-Mangel bei Senioren:
Ältere Menschen können Vitamine aus der Nahrung schlechter verwerten. Medikamente (z. B. gegen Diabetes oder Magensäure, Tabletten zur Entwässerung) tragen zusätzlich zu einem Vitamin B12 Mangel bei.

Symptome wie Gangunsicherheit, Verwirrtheit und Gedächtnisstörungen werden noch viel zu selten mit einem möglichen Vitamin B12-Mangel in Verbindung gebracht und bleiben dadurch lange unbehandelt. Dabei ist ein Vitamin B12-Mangel eng mit dem Risiko eine Demenz zu entwickeln verbunden, besonders wenn bereits eine leichte kognitive Störung besteht.

Besonders gefährdet sind Herz-Patienten, die ein Diuretikum (“Entwässerungstabletten“) einnehmen, weil die B-Vitamine über den Urin ausgeschwemmt werden. Über die Ernährung allein können diese Verluste kaum ausgeglichen werden.

Vor allem ein Mangel an Vitamin B1 schwächt das Herz zusätzlich und führt zu einer Verschlechterung der Herzmuskelfunktion.
Vitamin B6, B9 und B12 sind wichtig für den Abbau von Homocystein, das zu Gefäßverengung und Thrombose führt.

Neben einem Vitamin D Mangel weist auch über die Hälfte der mit Antiepileptika behandelten Patienten Störungen im Vitamin B9 (Folsäure)-Haushalt auf. Da auch häufig die Versorgung mit Vitamin B1, B2, B6, B7, B12 gestört ist, empfiehlt sich generell den Vitamin B Status regelmäßig überprüfen zu lassen.

Vor allem durch eine Unterversorgung mit Vitamin B6, B9 und B12 ergibt sich ein erhöhtes Risiko für Thrombose, Schlaganfall, Gedächtnisstörungen, Müdigkeit und Muskelschwäche.

Bei Asthmatikern, die mit dem Wirkstoff Theophyllin behandelt werden findet man zum Teil deutlich erniedrigte Vitamin B6 Werte. In einigen Fällen konnte beobachtet werden, dass durch die Gabe von Vitamin B 6 die Häufigkeit und Schwere der Asthmaanfälle verringert wurde. Auch die typischen Nebenwirkungen des Theophyllin, wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Übelkeit und Unruhe können mit einer Störung des Vitamin B6 Haushalts in Zusammenhang stehen.

Weitere Ursachen für einen Vitamin B-Mangel:

Mangelnde Zufuhr an Vitamin B

  • durch einseitige Ernährung (Fast-Food, Fertigprodukte, Diäten)
  • Veganer, Vegetarier (Vitamin B12 kommt fast ausschließlich in tierischer Nahrung vor, hier vor allem im Fleisch der Innereien)

Erhöhter Verbrauch von Vitamin B

  • Stress und erhöhte Leistungsanforderungen (z. B. im Studium, im Job oder auch in der Familie)
  • Hohe körperliche Aktivität und Sport
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Welche Vitamin B Arten gibt es und was sind ihre Aufgaben?

Man unterscheidet zwischen acht verschiedenen B-Vitaminen. Diese acht B-Vitamine werden auch unter dem Sammelbegriff “Vitamin-B-Komplex“ oder einfach als Vitamin B zusammengefasst.

  • Dieses Vitamin ist ein wichtiger Teil des Energiestoffwechsels. Dabei werden die Kohlenhydrate in Glucose umgebaut, welche besonders für Nerven und Gehirn von großer Bedeutung sind. Bei Mangel kommt es zur eingeschränkten Energieleistung (Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit).
  • Vitamin B1 steuert auch das Weiterleiten von Nervenimpulsen und beeinflusst damit Lernfähigkeit, Gedächtnisleitung, Konzentration
  • Vitamin B1 fördert die Muskelfunktion und hilft bei Muskelschwäche, -schmerzen, -krämpfe oder -zuckungen.
  • braucht der Körper für die Energieproduktion, den Abbau von Kohlenhydraten, und für die Fettverbrennung
  • wichtig für die Gesundheit und Funktionsfähigkeit unserer Augen (müde Augen, Linsentrübung, Lichtempfindlichkeit)
  • unterstützt Vitamin B3 und Vitamin B6
  • wichtig für den Kohlenhydrat-, Eiweiß-, Fett- und Hirnstoffwechsel
  • Vitamin B3 kann der Körper selbst aus der Aminosäure Tryptophan herstellen. Tryptophan sorgt neben dieser Funktion für die Produktion des Glückshormons Serotonin und des Schlafhormons Melatonin. Verbraucht unser Körper einen großen Anteil des Tryptophans zur Herstellung von Vitamin B3, kann es zu Schlaflosigkeit, Unruhe oder auch zu Depressionen kommen.
  • Vitamin B3 reguliert den Blutzuckerspiegel, senkt den Blutfettspiegel und schützt die Gefäße.
  • Reguliert den Kohlenhydrat-, Fett- und Energiestoffwechsel
  • Fördert die Wundheilung
  • Wichtig für den Hormonstoffwechsel
  • Als Coenzym an über 100 enzymatischen Reaktionen, vor allem am Aminosäuren- und Proteinstoffwechsel, beteiligt.
  • Sorgt für die Bildung von Serotonin (Glückshormon)
  • Wichtig für den Abbau von Homocystein, das zu Gefäßverengung und Thrombose führt.
  • Reguliert den Blutzuckerspiegel
  • Reguliert den Kohlenhydrat-, Fettstoff-, Eiweißstoffwechsel
  • wichtig für gesunde Haut, Haare und Nägel
  • Wichtig für Zellwachstum, Zellteilung und DNA-Stoffwechsel.
  • an der Produktion der Glückshormone Serotonin, Noradrenalin und Dopamin beteiligt. Die Vitamine B1, B6, B12 und Folsäure arbeiten dabei eng zusammen.
  • Wichtig für den Abbau von Homocystein, das zu Gefäßverengung und Thrombose führt
  • Reguliert die Übertragung von Nervenimpulsen, daher wichtig für Gedächnis und reduziert Nervenschmerzen
  • Sorgt für die Bildung von Serotonin (Glückshormon)
  • Wichtig für die Blutbildung
  • Gemeinsam mit Folsäure an der Neubildung von Zellen beteiligt

Nutzen Sie unser Fachwissen und fragen Sie uns! Wir freuen uns auf Ihr Interesse. Unser geschultes Personal berät Sie gern ausführlich und geht auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein.

Quelle: Uwe Gröber, Arzneimittel und Mikronährstoffe, Medikationsorientierte Supplementierung, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart