Zink – ein lebensnotwendiges Spurenelement aus der ANDREAS Produktlinie

Ursachen für Zinkmangel – Was trifft auf Sie zu?

Die Ursachen für Zinkmangel können vielfältig sein. Auf der einen Seite liegt es an der Ernährung. Industriell gefertigte Lebensmittel und “Junk Food” enthalten in der Regel weniger Zink. Phosphate (beispielsweise in Softdrinks enthalten) können die Zufuhr ebenfalls beeinträchtigen.  Darüber hinaus können vegane beziehungsweise vegetarische Lebensweisen die Unterversorgung mit dem wichtigen Mineral verursachen. Der Grund: Hauptsächlich tierische Erzeugnisse beinhalten größere Mengen an Zink. Zusätzlich bremst auch Kalzium aus Milch- und Milchprodukten die Zinkaufnahme.

Auf der anderen Seite entsteht Zinkmangel aber auch durch bestimmte Erkrankungen (z.B. Diabetes) oder durch Einnahme von bestimmten Medikamenten (Magenschutz, Abführmittel, Kortison, Calcium bei Osteoporose, Tabletten gegen Bluthochdruck und zur Entwässerung) auftreten.

Zink-Kapseln aus der ANDREAS Produktlinie:

All unser Fachwissen und unsere Erfahrung als ApothekerInnen stecken in den zahlreichen Präparaten der ANDREAS Produktlinie, die wir nach Ihrem Bedarf zusammengestellt haben. Für unsere Zink-Kapseln verwenden wir Zinkpicolinat, denn im direkten Vergleich mit anderen Zinkdarreichungsformen (Zinkcitrat oder Zinkgluconat) wird dieses am besten vom menschlichen Körper aufgenommen (resorbiert). Um Ihnen eine hohe Qualität unserer Produkte gewährleisten zu können, achten wir darauf, nur qualitativ hochwertige Rohstoffe von renommierten Herstellern zu verwenden.

Anwendung:

  • Zur Erhaltung einer normalen Funktion des Immunsystems
  • Schutz der Zellen vor oxidativen Stress
  • Zur Erhaltung normaler Knochen, Haare, Haut und Nägel.
  • Trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel
  • Zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels
  • Trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit
  • Zur Erhaltung normaler Sehkraft.
  • Trägt zu einem normalen Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel und zur normalen Eiweißsynthese
  • Trägt bei Allergie zur Abschwächung der Symptomatik bei.
  • Leistet einen Beitrag zu einer normalen Gedächnisfunktion.

Verzehrempfehlung:
Täglich 1 Kapsel unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.

Unsere Zink-Kapseln sind lactosefrei, fructosefrei und glutenfrei!

Hinweise: Die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten. Geschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

Bei welchen Erkrankungen muss man auf eine gute Versorgung mit Zink achten?

Zink bremst Wachstum und Vermehrung der Erreger und stärkt Ihr Immunsystem. In der Folge können Sie mit Zink Kapseln die Erkältungsdauer verkürzen und die Symptome mildern.
Zink verbessert auch eine Therapie mit Antibiotika, beachten Sie dabei einen Zeitabstand von 2 Stunden zwischen der Einnahme von Antibiotikum und Zink.

Die zusätzliche Einnahme von Zink bei Allergien ist eine unterstützende therapeutische Maßnahme. Vor allem kann Zink die allergischen Reaktionen zum Teil unterdrücken und bessert deutlich die Symptome. Weiters hemmt es die Freisetzung entzündungsauslösender Botenstoffe. Dadurch reagiert der Köper nicht mehr so empfindlich auf die Allergie auslösende Stoffe. In Folge dessen reduzieren sich die allergischen Reaktionen. Nicht zuletzt  hat Zink als Stabilisator von Immunzellen auch direkt anti- allergische Eigenschaften.
Durch eine Studie mit Heuschnupfen-Patienten konnte bereits bewiesen werden, dass die zusätzliche Einnahme von Zink über einen Zeitraum von drei bis vier Monaten eine deutliche Besserung der allergischen Symptome bewirkt.

Diabetiker scheiden übermäßig viel Zink über die Nieren aus, weshalb ihr Zinkspiegel im Blut meist zu niedrig ist. Zink ist wichtig für die Bildung, Speicherung und Ausschüttung von Insulin. Somit führt ein Zinkmangel zu einer Verschlechterung der Diabetes-Erkrankung. Zusätzlich steigt das Risiko für Infekte und Wundheilungsstörungen.

Zink ist ein wichtiger Faktor für die Zellteilung und somit auch für die Hauterneuerung und Wundheilung. Besonders Patienten mit Neurodermitis, Psoriasis, Akne, Ekzemen oder verminderter Wundheilung haben oft zu niedrige Zink-Werte. Zusätzlich wirkt Zink auch juckreizstillend und entzündungshemmend.
Nagel- und Fußpilz entstehen oft durch ein geschwächtes Immunsystem. Zink optimiert hier die Pilzbehandlung: es stärkt das Immunsystem und fördert die Hauterneuerung!

Welche Medikamente sind Zink-Räuber?

Bestimmte Tabletten gegen hohen Blutdruck und zur Entwässerung erhöhen die Zink-Ausscheidung über die Nieren. Somit können sie bei Langzeittherapien einen Zinkmangel verursachen. Die Folgen sind ein geschwächtes Immunsystem mit höherer Infektanfälligkeit, ein gestörtes Geschmacks- und Geruchsempfinden oder eine verschlechterte Wundheilung.

Magenschoner hemmen die Bildung von Magensäure.  Dadurch wird auch die Aufnahme von Zink gestört. In der Folge kann es durch diesen Mangel zu Geschmacks- und Geruchstörungen oder zu einer erhöhten Infektanfälligkeit kommen.

Die Einnahme von Kortison bewirkt, dass Zink vermehrt über die Nieren ausgeschieden werden. Ein Zinkmangel erhöht das Risiko für OsteoporoseInfektanfälligkeit oder Verschlechterung der Wundheilung.
Für jene Patienten, die Kortison wegen einer Hauterkrankung (z. B. Neurodermitis) nehmen müssen, ist eine schlechte Wundheilung infolge eines Zinkmangels dann besonders kontraproduktiv.
Wenn Sie Eisen (z.B. gegen Blutarmut) oder Kalzium (z.B. gegen Osteoporose) einnehmen, lassen Sie 2 Stunden Abstand zur Zinkeinnahme. So stören sich diese Spurenelemente nicht gegenseitig.

Wie erkennt man einen Zink-Mangel?

Liegt ein Zinkmangel vor, so kann dies zu unterschiedlichen Mangelerscheinungen führen, daZink so viele Aufgaben im Körper erfüllt.
Symptome eines Zinkmangels können unter anderem sein:

Allgemeine Symptome

  • Stimmungsschwankungen
  • Schwäche, Erschöpfung
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsmangel

Geschwächtes Immunsystem

  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • vermehrt Infektionen
  • Geschwüre im Mund (wie Aphthen oder Mundschleimhautentzündungen)

Sinnesorgane

  • Geruchs- und Geschmacksstörungen
  • Sehstörungen (wie plötzliche Nachtblindheit)
  • trockene Augen

Hormonelle Symptome

  • Unfruchtbarkeit
  • erhöhte Blutzuckerwerte
  • Wachstumsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Symptome an Haut, Haaren und Nägeln

  • Schlechte Wundheilung
  • trockene schuppende Haut
  • Akne
  • Ekzeme
  • Psoriasis
  • vermehrtes Auftreten von Hautpilzen
  • Haarausfall, brüchige und dünne Haarebrüchige Nägel

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Quelle: Uwe Gröber, Arzneimittel und Mikronährstoffe, Medikationsorientierte Supplementierung, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
2018-11-28T15:55:26+00:002018/07/26|