Wie hilft Hanföl bei Migräne?

Es sticht, pocht, pulsiert und drückt – oft ist eine Migräne kaum auszuhalten. Da die Ursache der Migräne bis heute nicht behandelt werden kann, geht es in der Therapie vor allem darum, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Hier erfahren Sie, warum CBD ein wirksamer Helfer gegen Kopfschmerzen und Begleitsymptome von Migräne ist.

Was ist eine Migräne?

Trotz aller Forschungen sind die genauen Ursachen von Migräne bis heute nicht eindeutig geklärt. Da Migräne oft familiär gehäuft auftritt, wird vermutet, dass u.a. die Gene eine Rolle spielen.

Migräne ist eine Art von Kopfschmerz, der meist nur auf einer Seite des Kopfes auftritt und pulsiert. Die Schmerzen nehmen bei Bewegung (Gehen, Kopfbeugen) zu. Dabei liegt das Schmerzzentrum oft rund um das Auge. Gleichzeitig treten oft weitere Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit auf. Die Attacken können zwischen 4 und 72 Stunden andauern.

Manche Patienten haben vor dem Migräneanfall eine „Aura“. Darunter versteht man Wahrnehmungsstörungen wie z.B. Sehstörungen oder Schwindel, die eine Migräne ankündigen.

Wie wirkt Hanföl bei Migräne?

CBD lindert Schmerzen

Der Einsatz von Hanf bei Schmerzen hat eine lange Tradition in der Naturmedizin. Der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) ist dabei von großer Bedeutung. Da er nicht berauschend wirkt und man nicht abhängig wird, unterliegt er in Österreich auch nicht den suchtmittelrechtlichen Bestimmungen. Er wird von Seiten der Behörde bis jetzt nicht als Arzneimittel eingestuft.

Die wohl wichtigste Eigenschaft von CBD gegen Migräne ist, dass es in der Lage ist Schmerzen zu lindern. Man vermutet, dass Cannabidiol Schmerzrezeptoren im Gehirn blockiert und eine Weiterleitung von Schmerzen verhindert. Dadurch sinkt die Schmerzempfindlichkeit. Zusätzlich wirkt es entzündungshemmend und schützt die Nerven. Somit kann der Bedarf an herkömmlichen Schmerzmitteln reduziert werden. Darüber hinaus hat CBD auch weniger Nebenwirkungen als klassische Schmerztabletten und führt zu keiner Abhängigkeit.

CBD reguliert den Serotoninspiegel

Das Glückshormon Serotonin reguliert Stimmung und Emotionen. Zusätzlich spielt dieser Botenstoff aber auch eine zentrale Rolle bei der Schmerzempfindung und steuert Übelkeit und Erbrechen.
Bei Migräne schwanken die Serotoninwerte enorm. Vor dem Migräneanfall steigt die Serotoninkonzentration stark an. Danach aber sinkt der Spiegel auf einen extrem niedrigen Wert.
Ein Mangel an Serotonin ist für die bei Migräne typischen pochenden Schmerzen verantwortlich. Denn ist zu wenig Serotonin vorhanden, erweitern sich die Blutgefäße. Dadurch gelangen Stoffe ins Gehirn, die dort Entzündungen verursachen und den Schmerz auslösen.
CBD reguliert die Ausschüttung von Serotonin, sodass die Werte im Gleichgewicht bleiben. Somit werden Übelkeit und Brechreiz gehemmt. Zusätzlich werden Kopfschmerzen durch die gefäßverengende Wirkung reduziert.

Zusammenfassung: CBD bekämpft Ursachen und Symptome von Migräne

Indem Cannabidiol das Senden und Empfangen von verschiedenen Botenstoffen steuert, werden nicht nur die Symptome einer Migräne, sondern auch deren Ursachen bekämpft.

CBD wirkt:

  • entzündungshemmend,
  • schmerzstillend,
  • Übelkeit und Brechreiz verringernd,
  • Muskel entspannend,
  • Nervensystem entkrampfend und
  • reduziert die Häufigkeit von Migräneanfällen

Somit kann Hanföl ein wertvoller Begleiter während der Migräne sein. Ebenso ist die vorbeugende Einnahme von Hanftropfen sinnvoll, um die Ursachen einer Attacke rechtzeitig zu beseitigen.

CBD bedeutet für viele Migräne-Patienten einen enormen Gewinn an Lebensqualität. Jedoch sind Hanfprodukte für die Pharma-Lobby ein Dorn im Auge: zum einen kann man sich eine Pflanze eben nicht patentieren lassen, zum anderen bedeutet CBD Konkurrenz für die herkömmlichen Medikamente der Pharmaindustrie.

2018-12-24T09:41:51+00:002018/12/24|