Auch wenn die Schwangerschaft von vielen schönen Momenten geprägt ist, manchmal wird sie auch von unangenehmen Symptomen, wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Rücken- oder Kopfschmerzen, begleitet. Grundsätzlich soll jede werdende Mutter sehr vorsichtig sein, welche Medikamente sie einnimmt. Das gilt sowohl für rezeptpflichtige, als auch für rezeptfreie Arzneimittel. Wichtig ist eine Abwägung von Nutzen und Risiko. Denn in manchen Fällen kann eine unbehandelte Erkrankung dem Kind mehr schaden, als die richtige Einnahme von Medikamenten. Hier ist eine ausführliche Beratung durch den Arzt gefragt.
Im Folgenden wollen wir nun beantworten, ob die Einnahme von Hanftropfen in der Schwangerschaft für Mutter und Kind sicher ist und welche Beschwerden CBD lindern könnte.

Hanftropfen (Hanföl, CBD, Cannabidiol) während der Schwangerschaft

Was ist CBD?

Hanf ist eine ausgezeichnete Heilpflanze. Dafür verantwortlich ist vor allem der Inhaltstoff CBD (Cannabidiol). Dieser wirkt entzündungshemmend, schmerzstillendberuhigend, angstlösend und hemmt die Übelkeit . CBD macht nicht „high“ und unterliegt in Österreich auch nicht den suchtmittelrechtlichen Bestimmungen. Somit ist die Einnahme legal. Zusätzlich wird der Wirkstoff von Seiten der Behörde auch nicht als Arzneimittel eingestuft.

Cannabidiol bedeutet für viele Patienten einen enormen Gewinn an Lebensqualität. Jedoch sind Hanfprodukte für die Pharma-Lobby ein Dorn im Auge: zum einen kann man sich eine Pflanze eben nicht patentieren lassen, zum anderen bedeutet CBD Konkurrenz für die herkömmlichen Medikamente der Pharmaindustrie.

Bei welchen Schwangerschaftsbeschwerden könnten Hanftropfen helfen?

Hanftropfen lindern Schmerzen:

CBD hemmt Entzündungen und die Empfindlichkeit gegenüber Schmerzen. Dadurch kann es bei z.B. bei Rücken– oder Kopfschmerzen eine wertvolle Unterstützung sein.

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Hanftropfen lindern Übelkeit und Erbrechen:

Dabei knüpft sich CBD an Nervenzellen an, die für die Weitergabe von Informationen über Übelkeit vom Magen-Darm-Trakt an das Gehirn zuständig sind. Somit wird die Weiterleitung unterbrochen. Kurz gesagt, das Gehirn erfährt von nichts, dass es Gründe zur Übelkeit gibt.

Hanftropfen sorgen für einen gesunden Schlaf:

CBD wirkt beruhigend und kann die Schlafqualität verbessern. Zusätzlich wirkt es entspannend und die eigene innere Unruhe wird besser verarbeitet. Zum Beispiel lindert es Störfaktoren wie Angst machende Gedanken, die uns vom Schlafen abhalten. Somit bekommen Körper und Geist die Möglichkeit sich zu erholen, und man wacht am nächsten Morgen nicht völlig ausgelaugt auf.

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Hanföl bei Angst:

CBD wirkt sowohl beruhigend als auch entspannend. Darüber wird die übermäßige Ausschüttung von sogenannten Angstbotenstoffen (Adrenalin) gehemmt. Somit hat Hanföl eine große Fähigkeit, Ängste zu bekämpfen.

Hanföl bei Depressionen:

CBD erhöht den Serotoninspiegel (Glückshormon). Dadurch die Stimmung verbessert. Infolge dessen ergeben sich wieder ein inneres Gleichgewicht sowie erhöhte Unternehmenslust.

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Hanföl entspannt die Muskeln und lindert Krämpfe:

CBD wirkt entspannend, krampflösend und entzündungshemmend. Daher wir es von Frauen auch gerne bei Regelbeschwerden verwendet. Derzeit wird untersucht, ob CBD auch Schmerzen der Wehen lindern oder gegen vorzeitige Wehen und Frühgeburten helfen könnte.

APO CBD Hanföl in verschiedenen Varianten

Ist die Einnahme von CBD während der Schwangerschaft sicher?

Diese Frage kann man weder mit einem eindeutigem „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Die Forschungen dazu fanden ausschließlich im Labor statt. Außerdem liegen Studien über die Unbedenklichkeit weder mit positiven noch mit negativen Ergebnissen vor.

Pro und Contra:

Schwanger sein bedeutet Verantwortung zu übernehmen, sowohl für das ungeborene Kind, als auch für sich selbst. Auf Alkohol Zigaretten und Drogen während der Schwangerschaft zu verzichten, ist für die meisten Frauen selbstverständlich.
Bei Medikamenten lautet die Devise „nur wenn unbedingt notwendig“. Der Gedanke, lieber auf Nummer sicher zu gehen, ist auch ein Grund, warum die meisten Packungsbeilagen keine eindeutigen Empfehlungen über die Anwendung in der Schwangerschaft geben. Vielleicht ist dies auch einer der Gründe für die umstrittenen Meinungen, ob CBD in der Schwangerschaft sicher ist.

Ein weiteres Argument von Hanföl – Gegnern ist, dass die Unbedenklichkeit von CBD während der Schwangerschaft noch nicht eindeutig erforscht sei. Dagegen weisen CBD – Anwenderinnen darauf hin, dass Hanftropfen eine natürliche und schonende Alternative gegen Übelkeit, Schmerzen und Ängste seien. Im Vergleich zu chemischen Arzneimitteln, seien mit CBD viel weniger Risiken verbunden. Außerdem liegen von Müttern keine negativen Erfahrungsberichte über die Verwendung von CBD in der Schwangerschaft und Stillzeit vor.

CBD nicht mit THC verwechseln:

THC (Tetrahydrocannabinol) ist ebenfalls ein Cannabinoid und bekannt dafür, dass es high macht. Laut einiger Studien kann der Konsum von THC während der Schwangerschaft die Gehirnentwicklung des Fötus beeinträchtigen.  Im Gegensatz dazu betäubt CBD keine Nervenzellen im Gehirn, wirkt nicht berauschend und kann sogar die Wirkung von THC dämpfen. Daher sollte das Image von THC  bei der Entscheidung über die Einnahme von CBD nicht berücksichtigt werden.  Es gibt Empfehlungen für werdende Mütter, die vor ihrer Schwangerschaft viel THC oder Nikotin konsumiert haben, CBD Tropfen zu verwenden, um auf schonende Weise von ihrer Sucht wegzukommen.

Zusammenfassung über die Anwendung von Hanftropfen während der Schwangerschaft

CBD wirkt nicht psychoaktiv und kann Schmerzen und Entzündungen lindern, gegen Übelkeit helfen und für die Behandlung von Stimmungsschwankungen eingesetzt werden. Jeder Stoff, den die Mutter einnimmt gelangt auch in den Blutkreislauf des Kindes. Daher sollte immer eine Abschätzung von Nutzen und Risiko erfolgen. Es gibt Erfahrungsberichte von Frauen darüber, dass ihre Schwangerschaft mit CBD deutlich angenehmer verlief und ihre Kinder völlig gesund seien. Da die Forschungen über die Unbedenklichkeit der Einnahme von Hanftropfen während der Schwangerschaft noch nicht abgeschlossen sind, sollten werdende Mütter vor der Einnahme jedoch Rücksprache mit ihrem Frauenarzt halten.

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