Die Einnahme von Probiotika zur Steigerung der allgemeinen Gesundheit wurde lange Zeit unterschätzt. Tatsache ist jedoch, dass die Darmflora einen enormen Einfluss sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit hat. So steuern die in uns lebenden Darmbakterien nicht nur unser Immunsystem, sondern auch unsere Emotionen und geistige Leistungsfähigkeit.

Ist der Darm jedoch geschwächt, nehmen schädliche Bakterien überhand und verdrängen unsere nützlichen Darmbakterien – das Milieu im Darm gerät aus dem Gleichgewicht, und es herrscht im Körper sozusagen „Tag der offenen Tür“ für schädliche Bakterien, Pilze, Parasiten und Viren. Unsere Abwehrkraft sinkt und Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Probiotika können hier Abhilfe schaffen.

Wie versorgt man den Körper mit Probiotika?

Der Markt mit Probiotika boomt und dem Verbraucher steht eine riesige Auswahl an Probiotika zur Verfügung. Doch nicht alle Probiotika sind gleich. Viele Konsumenten machen den Fehler, sich nicht ausreichend über die probiotischen Nahrungsergänzungen zu informieren und kaufen einfach irgendein Produkt. Daher haben wir uns entschlossen die Präparate “Darmkapseln (Probiotikum-11)“, “Probiotikum-10“, “Probiotikum-6“und “Probiotikum-Stress” speziell für die Bedürfnisse unserer Kunden zu entwickeln und sie in unsere ANDREAS-Produktlinie aufzunehmen.

Unsere Probiotika aus der ANDREAS Produktlinie:

Darmkapseln (Probiotikum-11)

Eigenschaften:

  • 1,5 Milliarden probiotische Darmflorabakterien zur Stärkung der Darmflora
  • das patentierte Dual-Coating-Verfahren schützt die sensiblen probiotischen Bakterien effektiv vor der Zerstörung durch Magen- und Gallensäure

Empfohlene Dosierung:
1 mal täglich 1 Kapsel unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.

Zutaten:
Dextrin, Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), Lactobakterien Pulver matrix protected (Bifidobacterium infantis, Bifidobacterium longum, Bifidobacterium bifidum, Bifidobacterium lactis, Lactobacillus paracasei, Lactobacillus plantarum, Lactococcus lactis, Lactobacillus acidophillus, Lactobacillus casei, Lactobacillus rhamnosus, Enterococcus faecium), Maisstärke (Füllstoff).

Unsere Darm Kapseln sind lactosefrei und fructosefrei!

Probiotikum-10

Eigenschaften:

Zur diätetischen Behandlung der Antibiotika-assoziierten Diarrhoe (AAD, Durchfall ausgelöst durch Antibiotika).

Empfohlene Dosierung:

Falls nicht anders verordnet, 1-2-mal täglich 1 Sachet in 1/4 Liter Wasser oder Saft einrühren und trinken.

Zutaten:

Mit 10 probiotisch aktiven Bakterienkulturen und dem präbiotischen Ballaststoff Nutriose®
Lactobacillus casei, Bifidobacterium bifidum, Bifidobacterium lactis, Bifidobacterium longum, Enterococcus faecium, Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus paracasei, Lactobacillus plantarum, Lactobacillus rhamnosus, Lactobacillus salivarius
Nutriose® (Weizendextrin), Bakterienstämme gecoated, Kaliumchlorid, Magnesiumcitrat, Enzyme (Amylase), Süßungsmittel: Steviolglycoside, Mangangluconat.
glutenfrei

Eigenschaften:

Unsere Probiotikum Stress Sachets enthalten 9 aktive und speziell gegen Stress und Ängste ausgewählte Bakterienkulturen mit 8,4 Milliarden probiotische Bakterien pro Sachet.
Wenn sie durch anhaltenden Stress oder aufgrund psychischer Belastungen unter Entzündungen der Darmschleimhäute leiden, sind sie die perfekte Wahl, um die gestörte Darmflora gezielt wieder in Gleichgewicht zu bringen.
Zusätzlich sind die enthaltenen Kulturen stabil gegenüber Magen- und Gallensäure.

Mehr zum Thema:
«Stress beginnt im Darm: Wie seelisches Befinden und Darm in Verbindung stehen»

Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Emp­fohlene Tagesdosis nicht überschreiten. Kein Ersatz von vom Arzt ver­ordnete Medikamente. Für Kinder unerreich­bar aufbewahren. Trocken und kühl lagern.

Reicht es wenn ich Milchprodukte wie Joghurt einnehme, die beinhalten ja auch Milchsäurebakterien?

Um bei Störungen der Darmflora eine Wirkung zu erzielen, ist die Aufnahme großer, nicht mehr zu empfehlender Mengen im Bereich von über einem Kilogramm dieser Joghurts pro Tag erforderlich.

Das liegt unter anderem daran, dass nur ein geringer Teil der Bakterien den Verdauungstrakt lebend erreicht.  Diese wenigen schaffen es wiederum nur begrenzt, sich dort anzusiedeln. Man sollte schon Probiotika nehmen, die eine höhere Anzahl an Bakterien besitzen, noch besser wenn die Produkte sogar die Stämme beinhalten, die wir vor allem brauchen.

Joghurts haben keine medizinische Relevanz, die biologische Aktivität findet in der Molkerei statt! Viele so genannten probiotischen Lebensmittel wie Joghurt, Käse, Topfen etc. enthalten zudem oft Antibiotika und liefern gleichzeitig alle gesundheitlichen Nachteile, die mit dem “Genuss” pasteurisierter und verarbeiteter Milchprodukte verbunden sind.

Wo können Ihnen Probiotika helfen?

Probiotika stärken das Immunsystem und machen widerstandsfähiger gegen Infektionen. Indem sie für ein saures Milieu im Dickdarm sorgen, töten sie zahlreiche Krankheitskeime ab. Zudem fördern sie die Bildung von Abwehrzellen.
Probiotika können Geschwüre zurückdrängen und bei der Behandlung von Krankheiten wie dem Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, chronischen entzündlichen Darmerkrankungen und anderen Entzündungserkrankungen, die auch auf Grund eines Mangels an Probiotika ausbrechen, eingesetzt werden.

Weiters können Probiotika die Dauer einer Durchfallerkrankung verkürzen und die Erregerabwehr unterstützen.

Wenn schädliche Bakterien das Verhältnis von nützlichen und schädlichen Bakterien durcheinander bringen, können Pilzinfektionen nicht nur den Darm, sondern den ganzen Körper befallen. Um Darmpilz und anderen Infektionen keine Chance zu geben, sollte man stets für eine gesunde Darmflora sorgen. Probiotika helfen dabei.
Viele Menschen nehmen probiotische Nahrungsergänzungen während und nach einer Antibiotika-Behandlung ein, um ihre Darmflora wieder aufzubauen. Dies ist enorm wichtig, um die durch das Antibiotika zerstörte Darmflora schnellstmöglich wieder aufzubauen. Denn Antibiotika töten nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch viele Bakterien aus der Darmflora. In der Folge kann es zu Durchfällen kommen, weil sich unerwünschte Eindringlinge nun leichter ansiedeln können.

Tipp: Probiotika sollen immer in einem zeitlichen Abstand von 2-3h zum Antibiotika eingenommen werden.

Leider sind auch in einigen Nahrungsmitteln – vor allem in Fleisch- und Milchprodukten – Antibiotika-Rückstände zu finden. Um die schädliche Wirkung von Antibiotika abzuwehren, ist es daher sinnvoll, täglich Probiotika einzunehmen.

Probiotika gegen Stress und Verstimmungszustände

Stress beginnt im Darm!
Jeder kennt das Gefühl im Magen, wenn einen Stress, Ärger oder Ängste plagen.
  • Gibt es wirklich ein “Bauchhirn”?
  • Wie hängen Psyche und Darm zusammen?
  • Wieso schädigt Dauerstress den Darm?
  • Was hilft?

Die Antworten erfahren Sie hier:
«Stress beginnt im Darm: Wie seelisches Befinden und Darm in Verbindung stehen»

Probiotika gegen Allergien, Unverträglichkeiten, Hauterkrankungen und Asthma

Probiotischen Bakterien interagieren direkt mit unserem Immunsystem. Sie regulieren dessen Aktivität und schwächen die Reaktion des Körpers auf Allergene, wie z. B. Gräserpollen, deutlich ab. In diesem Zusammenhang und durch die entzündungshemmende Wirkung spielen sie auch eine wichtige Rolle bei chronischen Hauterkrankungen wie Akne oder Neurodermitis.

Tipp: Mit einer achtwöchigen Probiotika-Kur sollte möglichst vor Beginn des Frühjahrs gestartet werden.

Bei Menschen mit Laktoseintoleranz führt Milchzucker zu Verdauungsproblemen wie Durchfall, Blähungen oder Bauchschmerzen. Probiotika produzieren ein Enzym, durch das der Milchzucker im Dünndarm besser aufspalten wird. Außerdem unterstützen sie die Darmflora sich zu regenerieren, sodass die obersten Darmzellen wieder selbst mehr Lactase herstellen können.

Auch bei Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit helfen Probiotika die Darmschleimhaut zu schützen und Entzündungen zu heilen.

Mehr zum Thema Allergie:

«Wie Mikronährstoffe den Körper bei Allergien unterstützen»

All unser Fachwissen und unsere Erfahrung als ApothekerInnen stecken in den zahlreichen Präparaten der ANDREAS Produktlinie, die wir nach Ihrem Bedarf zusammengestellt haben.

Nutzen Sie unser Fachwissen und fragen Sie uns! Wir freuen uns auf Ihr Interesse. Unser geschultes Personal berät Sie gern ausführlich und geht auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein.

Quelle: Uwe Gröber, Arzneimittel und Mikronährstoffe, Medikationsorientierte Supplementierung, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart