Blasenschwäche hat viele Ursachen – und die Dunkelziffer der Betroffenen ist hoch. Kaum ein Thema ist so sehr mit Scham behaftet. Die Betroffenen trauen sich oft nicht, darüber zu reden. Welche natürlichen Möglichkeiten zur Stärkung der Blase gibt es?

Was versteht man unter Blasenschwäche (Harninkontinenz)?

Unter „Blasenschwäche“ (Harninkontinenz) versteht man den unfreiwilligen, nicht kontrollierbaren Harnverlust. Ursache ist meist eine Störung des Zusammenspiels von Blasenmuskulatur, Schließmuskelfunktionen und Nervenimpulsen.

Die Blasenschwäche kann in verschiedenen Formen auftreten:

  • Stressinkontinenz (Belastungsinkontinenz)
    Die Ursache ist eine geschwächten Muskulatur der Blase und des Beckenbodens. Daher kommt es zu Harnverlust bei körperlicher Anstrengung wie Heben und Treppensteigen sowie Lachen, Husten und Niesen.
  • Dranginkontinenz (Reizblase)
    Die Harnblase kann den Urin nicht mehr ausreichend speichern. Daher lösen schon geringe Mengen einen Harndrang aus. In der Folge belasten häufiges Wasserlassen mit geringen Mengen und zahlreiche nächtliche Toilettengänge den Alltag.
  • Eingeschränkte Blasenentleerung
    In diesem Fall entleert sich die Blase erst, wenn sie übervoll ist – mit dem Gefühl, dass es ständig tröpfelt. In den meisten Fällen wird die Blase nie völlig entleert, es verbleibt immer Restharn in der Blase.

Pflanzenkraft zur Stärkung der Blase

Kürbiskerne zur Unterstützung der Blasenfunktion (1)

  • Traditionelle Anwendung zur Stärkung und Kräftigung der Blasenfunktion
  • Vorteilhaft bei häufigem nächtlichen Harndrang, Nachtröpfeln und schwachem Harnfluss
  • Basierend auf langjähriger Erfahrung können Kürbiskerne die Entstehung einer gutartigen Prostatavergrößerung zumindest verzögern
Kürbiskerne Kapseln gegen Blasenschwäche

Brennnessel spült die Harnwege durch (2)

Liest man sich die Inhaltsstoffe vieler Nieren- und Blasentees durch, so ist die Brennnessel in den meisten Fällen enthalten. Basierend auf langjähriger Erfahrung können die Inhaltstoffe dieser Pflanze die Harnausscheidung steigern. Somit werden auf natürlichem Weg schädliche Keime schneller ausgeschieden.

Brennnessel Kapseln bei schwacher Blase

Weidenröschen in der Volksmedizin schützt Harnwege und Prostata (3)

In der Volksmedizin wird das Weidenröschen bei häufigem Harndrang und Problemen beim Wasserlassen verwendet. Darüber hinaus findet es auch aufgrund langjähriger Erfahrung Anwendung bei einer Vergrößerung der Prostata.

Weidenröschen Kapseln für die Prostata

Ein starkes Immunsystem ist für eine gesunde Blase und für die Nierengesundheit von zentraler Bedeutung.

Entleert sich die Blase beim Wasserlassen nicht vollständig, können Entzündungen in den Harnwegen auftreten. Dadurch vermehren sich Bakterien leichter. Aufgabe des Immunsystems ist es, schädliche Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten zu erkennen und auszuschalten. Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Alle Wirkstoffe vereint:

Blasenkapseln bei Blasenschwäche

Mehr zum Thema Blase:

  1. Kürbissamen wurde vom HMPC (Herbal Medicinal Product Committee) als traditionelles pflanzliches Arzneimittel (§ 39a AMG) eingestuft. Basierend auf langjähriger Erfahrung können Kürbissamen bei Beschwerden der ableitenden Harnwege im Zusammenhang mit Benigner Prostatahyperplasie (BPH) oder einer Reizblase eingesetzt werden.
    Traditionell angewendet zur Stärkung und Kräftigung der Blasenfunktion (traditionelle Anwendung nach § 109a).
  2. Brennnesselblätter und Brennnesselkraut
    Brennnesselblätter und Brennnesselkraut wurden vom HMPC als traditionelle pflanzliche Arzneimittel (§ 39a AMG) eingestuft. Basierend auf langjähriger Erfahrung können Brennnesselblätter und Brennnesselkraut bei leichten Gliederschmerzen eingesetzt werden sowie bei Harnwegsbeschwerden zur Erhöhung der Urinmenge und damit zur besseren Durchspülung der ableitenden Harnwege. Äußerlich angewendet kann Brennnesselkraut zur Behandlung seborrhoischer Haut dienen.
    Traditionell angewendet zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktion der Niere (tradi­tionelle Anwendung nach § 109a).
  3. Weidenröschenkraut wurde vom HMPC als traditionelles pflanzliches Arzneimittel (§ 39a AMG) eingestuft. Basierend auf langjähriger Erfahrung kann Weidenröschenkraut bei Beschwerden der ableitenden Harnwege im Zusammenhang mit benigner Prostata­hyperplasie (BPH) dienen, wenn ärztlicherseits eine ernsthafte Erkrankung ausgeschlossen werden kann.