Mehr als 20 % der österreichischen Bevölkerung leiden an Arthrose. Vor allem sind Knie, Hüften und Sprunggelenke am häufigsten betroffen. Wird Arthrose rechtzeitig erkannt, können Patienten den Krankheitsverlauf noch erheblich verlangsamen, in manchen Fällen sogar stoppen.

Was ist Arthrose?

Unter Arthrose versteht man eine Erkrankung der Gelenke. Sie wird durch eine Abnutzung der Gelenkknorpel hervorgerufen. Zusätzlich verliert die Gelenkflüssigkeit ihre stoßdämpfenden und schmierenden Eigenschaften. In der Folge entsteht Reibung in den Gelenken.

Anzeichen für eine Arthrose

  • Steifigkeit im Gelenk
  • Anlaufschmerz bei Beginn einer Bewegung
  • Schmerzen, auch in Ruhephasen
  • Verringerte Beweglichkeit
  • Wetterabhängiger Schmerz (besonders bei Nässe oder Kälte)
  • Schwellung und Rötung
  • Druckempfindlichkeit der Gelenke
  • Knackende Gelenke

Woraus besteht der Gelenkknorpel?

Der Knorpel ist ein Bindegewebe, und sorgt für die reibungsarme Bewegung der Gelenke. Das Knorpelgewebe besteht aus Knorpelzellen, die in einem Netz aus Kollagenfasern eingebettet sind.
Zwischen den Fasern ist die Gelenkflüssigkeit (Gelenkschmiere) gebunden. Diese dient als Stoßdämpfer und verhindert die Reibung zwischen den Gelenken. Darüber hinaus versorgt sie die Knorpelzellen mit wichtigen Nährstoffen für das Knorpelgewebe.

Glucosamin und Chondroitin sind wesentliche Bausteine der Gelenkknorpel.

Beides sind Polysaccharide und wichtige Bestandteile des Bindegewebes und Gelenkflüssigkeit. Darüber hinaus kann Chondroitin Wasser binden und somit den Knorpel elastisch halten und vor dem Austrocknen schützen.

Wie wird Arthrose behandelt?

Einerseits sind die Folgen des Knorpelabbaus nicht mehr rückgängig zu machen. Andererseits kann mit der rechtzeitigen und richtigen Behandlung der Krankheitsverlauf deutlich verlangsamt werden.
Das Hauptziel der Therapie ist die Schmerzlinderung, die Verbesserung der Beweglichkeit und der Erhalt der Gelenkfunktion.

Meistens werden schmerz- und entzündungshemmende Mittel verschrieben. Ebenso wird versucht, die Gelenkschmiere mit Spritzen von Hyaluronsäure oder Chondroitin wieder aufzubauen. Letztendlich sind auch Operationen möglich.

Gesundes Bindegewebe macht den Knorpel fest, aber druckelastisch.

Der Knorpel ist eine spezielle Form des Bindegewebes, das u.a. aus Kollagenfasern besteht.
Vitamin C unterstützt die Kollagenbildung und sorgt somit für eine normale Knorpelfunktion.
Mangan ist ebenfalls an der Bildung des Bindegewebes beteiligt, da es für die Produktion von köpereigenem Chondroitin im Knorpel und Knochengewebe nötig ist.
Ein gesundes Knorpelgewebe sorgt für eine reibungsarme und stoßunempfindliche Bewegung der Gelenke.

Wer beweglich bleiben will, braucht gesunde Knochen.

Unsere Knochen sind keine starren leblosen Strukturen. Damit die Knochen nicht brüchig, sondern elastisch sind, ist auch hier Kollagen von großer Bedeutung.
Mangan trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Deshalb wird es dort auch vor allem gespeichert.
Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knochen bei.

Pfarrer Kneipp vertraute auf die Kraft der Brennnessel.

Die Brennnessel ist eine traditionelle Arzneipflanze (§ 39a AMG). Sie ist reich an Silikaten Die harntreibende Wirkung der Brennnessel hilft das Bindegewebe zu entlasten. Zusätzlich wird Harnsäure, die zu Entzündungen der Gelenke führen kann, aus dem Körper gespült. Basierend auf langjähriger Erfahrung können Brennnesselblätter und Brennnesselkraut bei leichten Schmerzen der Gelenke eingesetzt werden.

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